Wo liegt die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit?

Wo liegt die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit?

Was ist Arbeit? Was ist Freizeit?

Ich unterscheide dazwischen nicht mehr. Denn alles ist Arbeit. Und alles ist Freizeit.

Ja, ich habe meine Zeiten, in denen ich mich ganz meiner Familie oder mir selbst widme.

Bedeutet das aber, dass ich dann nicht arbeite?

Was ist überhaupt als Arbeit zu werten?

Wenn ich z.B. meine tägliche Morgenausrichtung mache, die gut und gerne 1,5 Std. dauert… Ist das Arbeit? Ist das Freizeit?

Ich habe aufgehört, diese Dinge zu definieren. Denn für mich ist Arbeit mehr als am Schreibtisch (oder sonstwo) mit meinem Laptop zu sitzen. Oder eine Yogastunde zu halten.

Ich arbeite auch, wenn ich nicht arbeite.

Es kommt immer wieder vor, dass ich an einem “freien” Tag plötzlich eine Eingebung habe, die sofort umgesetzt werden will.

Begrenze ich mich dann und versage es mir, weil ich eigentlich frei habe?

Inzwischen nicht mehr.

It’s been a long way! Der oft mit schlechtem Gewissen einherging.

Inzwischen nimmt alles, was ich unter “Inner Work” zusammenfassen würde, bei mir mind. 50% meiner “Arbeits”zeit ein ( = die Zeit, die ich zur Verfügung habe neben meiner Familie).

Mein Ziel ist es, nur noch 10-15 Std./Woche am Laptop zu sitzen. Und den Rest im Garten. Auf dem Fahrrad. Auf dem SUP Board. Beim Wandern zu verbringen. Beim Yoga. Mit Journaling uvm.

Denn spannenderweise sind die die Zeiten, in denen bei mir am meisten passiert. In denen die Erkenntnisse kommen. Die Ideen. In denen ich kreativ bin.

Ist das also keine Arbeit?

Für mich ist alles Arbeit. Und alles Freizeit. Alles eins. Es fließt.

Wie ist es bei dir?

See yourself. Be yourself. Free yourself.

Namasté
Deine Claire

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