Soultalk #1

SoulTalk #1: Was zuletzt geschah und wie es jetzt weitergeht

Meine erste Podcastfolge seit fast 3 Monaten…. Diese lange Pause war unbeabsichtigt, denn ich hatte ursprünglich nur vor, für die Dauer des Sommerurlaubs zu pausieren und dann wieder einzusteigen.

Nur dann kam es anders als gedacht…. Jetzt hatte ich den Impuls, diese Folge aufzunehmen und zu erzählen, was alles in den letzten Wochen passiert ist, wie es mit meinem Business und dem Podcast weitergeht und was “Soultalk” bedeutet.

In dieser Folge erfährst du:

⭐️ was der “SoulTalk” ist und was er mit meinem Podcast zu tun hat.

⭐️ warum ich so lange keine Podcastfolge aufgenommen habe.

⭐️ welche wichtigen Erkenntnisse ich in den letzten Wochen hatte und welche Veränderungen damit einhergehen.

⭐ warum das Thema Community sich für mich als zentrales Thema herausgestellt hat und wie ich mehr Community leben und gestalten will.

⭐ was die “Yoga Kula Shala” ist, die mir als neues “Projekt” gekommen ist und wie du in Zukunft mehr darüber erfahren kannst.

 

 

Transkript der Podcastfolge

OM Shanti, Namaste und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcastfolge, heute mit einem SoulTalk, und zwar dem allerersten zum Thema “Was zuletzt geschah und wie es jetzt weitergeht.”

Bevor ich in das inhaltliche Thema einsteige, möchte ich kurz erklären, was der Soul Talk ist. Und zwar ist es einfach ein neues Format in meinem Podcast, was ich ab sofort immer dann anwende, wenn ich etwas Persönliches erzähle oder wenn ich über etwas berichte, was mich gerade gedanklich sehr beschäftigt. Und das ist einfach eine ganz andere Kategorie als das, was ich sonst immer wieder mache, wenn ich konkrete Tipps gebe oder über ein Sachthema spreche. Deswegen habe ich das “SoulTalk” genannt. Ich hatte zunächst überlegt, es “Nachgedacht” zu nennen, aber das würde nicht dem entsprechen, was ich damit ausdrücken will. Weil ich gehe ja immer mehr dazu über, zu sagen, dass der Kopf auch gerne mal ruhig sein darf und wir mehr uns ja aus unserem Inneren heraus agieren sollten, indem wir uns mit uns selbst verbinden und dann aus dem Herzen, aus der Seele heraus sprechen.

Also ein Seelen Gespräch führen. Und genau das ist der Soul Talk und diesen SoulTalk werde ich immer dann einstreuen hier in dem Podcast, wenn es etwas gibt, was ich einfach gerne teilen möchte, was mich gerade beschäftigt und was jetzt nicht unbedingt auf fachlicher Ebene wichtig ist. Sondern was einfach ein ein Thema ist, über das ich einfach mal sprechen möchte, ohne dazu konkrete Tipps zu geben oder irgendwas, sondern einfach nur aus Erfahrungen und Erkenntnissen berichte, die ich gerade hatte.

Warum ich so lange Pause gemacht habe mit dem Podcast

Ja, es ist auch die erste Podcastfolge nach recht langer Zeit, nach über zwei Monaten, fast drei sogar seit meiner Sommerpause. Und es war eine unbeabsichtigt lange Pause. Es war eine beabsichtigte Pause dabei, ganz klar. Ich habe dieses Jahr bewusst gesagt, ich glaube, das habe ich die letzten Jahre aber auch schon gemacht oder teilweise gemacht, dass ich sage, im Urlaub veröffentliche ich keine Inhalte, ich bin einfach mal drei Wochen komplett raus.

Und ja, die Sache war jetzt nur, ich kam aus dem Urlaub zurück und hatte enorme Schwierigkeiten, mich wieder in meinen Alltag zurück zurechtzufinden. Ich fand nicht wirklich wieder rein in den Podcast und überhaupt in meinen Business-Alltag. Es war für mich im Urlaub so, ich habe mich drei Wochen komplett rausgezogen. Ich war auch – naja, ich nenne es nicht offline, weil offline bin ich im Urlaub meistens nicht – aber ich schalte alles aus im Urlaub, was mit Kommunikation und mit sehr viel im Außen sein zu tun hat. Bedeutet: Social Media, alle Messenger, E-Mail, alles was in diese Richtung geht, wo es um Interaktion mit Menschen im Internet geht. Und das habe ich auch dieses Jahr wieder gemacht, dass ich in den drei Wochen, in denen ich Urlaub hatte, das einfach komplett blockiert habe und auch nicht reingegangen bin und somit völlig in meiner eigenen “Blase” war für drei Wochen. Und das hat mir richtig gut getan. Also ich will das überhaupt nicht schlecht machen, im Gegenteil, es war absolut nötig.

Es hat mich total geerdet und hat auch dazu geführt, dass ich den Urlaub so richtig intensiv wahrnehmen konnte. Ich war wirklich im Moment, ich war präsent, ich war im Hier und Jetzt und das mehr oder weniger drei Wochen am Stück. Und es zeigt mir auch mal wieder, wie sehr uns diese Kommunikation im Alltag über das Handy dann doch aus dem jetzigen Moment sehr rausholt. Das finde ich ja durchaus kritisch, aber darum soll es hier heute nicht gehen.

Aber ich war auf jeden Fall quasi in so einer ganz eigenen Welt. Und was halt auch passiert ist, ist, dass im Urlaub so viele innere Prozesse quasi angestoßen wurden. Ich kann und möchte da im Detail gar nicht unbedingt drauf eingehen. Darum geht es auch heute nicht unbedingt, das alles im Detail zu erklären. Aber ich kann sagen, dass mir ein paar Dinge sehr bewusst geworden sind, die durch den Urlaub hervorgeholt wurden aus meinem Inneren. Weil jetzt offensichtlich die Zeit war, sich das mal anzuschauen für mich. Und das hat mit dazu geführt, dass ich nach dem Urlaub erst mal völlig raus war.

Also wirklich völlig raus aus Business, aus Podcast, aus strategischen Sachen, wirklich komplett raus. Und wir haben jetzt, wo ich diese Podcastfolge aufnehme… Es müssten sieben Wochen sein, 7 bis 8 Wochen, seit ich aus dem Urlaub wieder da bin. Und ich habe bis heute nicht richtig wieder hineingefunden, was auch damit zu tun hat, dass ich meine Rolle im Business hinterfrage oder dass ich auch mehr und mehr hinterfrage oder hinterfragt habe “Wie möchte ich meinen Business führen? Was möchte ich wirklich? Was möchte ich tatsächlich erreichen? Wo bin ich vielleicht auch mal zufrieden, was ich schon erreicht habe?”

Ja, so ein bisschen auch Entschleunigung ist da auch mit drin, dass ich nicht immer sofort wieder reingehe in mein ein Stück weit auch selbst gebautes Hamsterrad, sondern mir auch Zeit nehme für die inneren Prozesse. Und das ist mir diesmal tatsächlich auch sehr leicht gefallen. Ich fand, das war am Anfang auch zugegeben so ein bisschen blöd, nach dem Urlaub nicht so voller Energie mit tausenden Ideen wieder einzusteigen, sondern dass ist erst mal so einen – ich sage jetzt mal so ein – “Crash” gab bei mir.

Am Tag nach der Rückkehr vom Urlaub war ich sehr schnell in einem anderen emotionalen Zustand, und zwar in einem von Druck, von Enge, von “Oh Gott, jetzt geht der Alltag wieder los!”, weil eben in meinem Alltag und in meinem Business-Alltag einfach so ein paar Themen rumwabern, die ich mir wie gesagt jetzt anschauen darf. Und die Zeit habe ich mir dann auch genommen, denn ich habe dann auch, als dieser Druck wieder aufkam, sofort nach dem Urlaub wieder quasi ins Business einzusteigen, das erste Mal, seit ich mich erinnern kann oder seit ich denken kann dieses Gefühl gehabt “Es darf gerade so sein. Es darf gerade so sein, dass ich jetzt Zeit brauche, um mir Themen anzugucken, die da sind, nicht business as usual zu machen, sondern meine Inner Work erstmal voranzustellen und mir auch Zeit zu nehmen, mir das anzugucken, was da ist. Und es ist auch okay, dass ich mich so fühle, wie ich mich fühle.”

Und das war sehr spannend für mich, dass ich diese Erkenntnis hatte oder dieses Gefühl präsent war von “Es ist okay, wie es gerade ist und ich kämpfe nicht dagegen an.” Und das ist, würde ich sagen – also ich ziehe die Erkenntnis daraus – für mich ist das ganz klar zurückzuführen auf meine Coaching-Ausbildung, die ich gerade noch mache, die jetzt bald zu Ende ist. Die Ausbildung im NeuroEmbodied Soul Centering bei Britta Kimpel. Es ist eine sehr tolle Coaching-Methode, die mit dem Nervensystem arbeitet. Das Essentielle der Methode ist das Spüren und Erlauben dessen, was da ist und nicht in den Widerstand zu gehen damit. Das ist jetzt nichts revolutionär Neues, weil das in der Achtsamkeit-Lehre zum Beispiel ja das Zentrale ist, also dieses Annehmen dessen, was ist.

Aber ich muss gestehen, dass ich es in dieser Ausprägung und in dieser Leichtigkeit, wie mir das nach dem Urlaub gelungen ist, meinen inneren Zustand zu akzeptieren, mir bis dato nicht gelungen war. Und ich will jetzt nicht sagen, dass die Ausbildung allein dafür verantwortlich ist, dass es mir gelungen ist. Aber sie hat, glaube ich, so den letzten Schliff reingebracht, dass es mir leichter gefallen ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe die letzten Wochen sehr viel damit verbracht, vor allen Dingen mich mit mir selbst zu beschäftigen, mich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen und auch noch mal zu gucken, wo will ich eigentlich mit meinem Business hin? Was ist die Richtung? Was will ich denn überhaupt machen und anbieten? Und das ist ja eigentlich immer work in progress. Also so ein Business ist nie fertig. Und das merke ich jetzt auch immer wieder.

Meine wichtigsten Erkenntnisse der letzten Wochen

Und ja, mir kamen da so ein paar Erkenntnisse, über die ich jetzt auch mal gerne sprechen möchte. Nämlich eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass das Thema Yoga mehr wieder in den Vordergrund darf. Ich habe ja, seit ich mein Business in dieser Form aufgebaut habe, immer wieder Yoga und Coaching sehr getrennt gesehen, dann zusammen gepackt und gleichzeitig ist es immer so ein bisschen so, dass es doch zwei unterschiedliche Bereiche in meinem Business sind.

Auch wenn ich für mich ganz klar sehe, dass Yoga eine Coaching-Methode ist, eine einfach eine ganz spezielle Coaching-Methode und Yoga eben auch als Coaching-Tool eingesetzt werden kann. Und gleichzeitig sind die Coaching-Sessions, die ich gebe, das sind ja keine Yogastunden. Insofern sind es doch zwei Seiten der gleichen Medaille. Und was ich tatsächlich tun möchte, ist, dass ich sage jetzt mal “klassische Yoga”, wie die meisten es verstehen, etwas mehr in den Vordergrund zu stellen. Es nicht als alleiniges Angebot zu haben, sondern es aber auszubauen.

Denn was mir auch in letzter Zeit sehr häufig gespiegelt wurde, ist, wie sehr andere Menschen wahrnehmen, dass ich im Thema Yoga aufgehe und wie sehr ich Yoga verkörpere. Ja, und das ist mir jetzt gerade erst wieder aufgefallen. Vor ein paar Tagen, als ich auf einem Barcamp war und mir eine, eine Bekannte, die ich schon länger kenne, die sagte mir dann, weil ich auf dem Barcamp wirklich so meine Yoga-Seele gelebt habe (ich war in so einem Hippie-Look unterwegs, ich habe mich selber bei der Vorstellungsrunde als “barfuß laufender Hippie” bezeichnet, ich habe das Thema Yoga in bestimmten Fällen immer wieder hervorgebracht und auch so aus dem Yoga heraus ein paar Dinge erklärt)… Und dann hat mir eben diese eine Bekannte gespiegelt, wie toll sie es findet oder auch wie authentisch sie mich empfindet in dieser – naja, eine Rolle ist es ja nicht. Es ist keine Rolle, die ich spiele. Es ist vielleicht eine Rolle, die ich einnehme. Es ist eine Verkörperung, die ich habe – dass ich wirklich durch und durch im Thema Yoga aufgehe.

Ich merke außerdem selber immer mehr, wie viele Facetten Yoga hat und dass ich bei den meisten bisher höchstens an der Oberfläche gekratzt habe. Also durch meine Yogalehrer-Ausbildung habe ich in den allerwichtigsten Bereichen des Yoga alles mal mitbekommen. Ich weiß was über Physiologie, ich weiß was über die Körperhaltungen und die Wirkungen, ich weiß ein bisschen was über Atem, ich weiß ein bisschen was über Mantras und so. Also es gibt so ganz viele Facetten von Yoga und ich merke jetzt, wie reichhaltig dieses Thema Yoga ist und dass es da noch so viel gibt, was ich noch noch kennenlernen möchte und wo ich noch tiefer eintauchen möchte.

Und das ist eben auch einer der Gründe, weswegen ich das Thema Yoga doch noch mehr in meinem Business ausbauen möchte. Bisher hatte ich mich immer so ein bisschen “dagegen gewehrt”, weil ich auch ein bisschen Angst hatte, dass ich des Themas Yoga irgendwann überdrüssig werde, dass ich mich langweile. Weil ich bin halt eine Scanner-Persönlichkeit. Und als Scanner-Persönlichkeit ist es ja auch gerne mal so, dass man, wenn man ein Thema durchdrungen hat, es dann wieder fallen lässt, wenn man sich sagt “So, jetzt weiß ich alles darüber und jetzt gehe ich über zum nächsten Thema.”

Und ich habe jetzt aber verstanden Dadurch, dass Yoga diese vielen Facetten hat und diese ganz vielen Richtungen, in die ich noch gucken kann, dass ich das im Yoga zwar auch erleben werde, aber eher, ich sage jetzt mal “Facetten-spezifisch”. Also einfach mal Beispiel: Ich habe gerade eine Weiterbildung im Bereich Pranayama gemacht, also zum Thema Atemübungen im Yoga. Und das ist eine Facette, ein Aspekt von Yoga. Und ich merke jetzt schon “Okay, ich habe jetzt diese eine Weiterbildung gemacht. Ich überlege, ob ich die noch mal wiederhole oder noch einmal eine weitere mache, wo vielleicht auch noch mal andere Impulse kommen. Aber mir ist klar, wenn ich das Thema für mich gefühlt durchdrungen habe, das Thema Pranayama, also Atemübungen, dann gehe ich über zum nächsten.

Aber das heißt nicht, dass ich das Thema Yoga fallen lasse, sondern einfach nur, dass ich diese einzelnen Facetten, wenn ich sie durchdrungen habe, in Zukunft – ich will nicht sagen fallen lassen -, aber wo ich dann sagen werde “Okay, jetzt kann ich mich mit dem nächsten Thema im Bereich Yoga beschäftigen”. Und da Yoga so ein reichhaltiges Buffet ist, möchte ich da einfach noch viel, viel mehr eintauchen.

Was auch damit zu tun hat, ist, dass Yoga für mich eines der größten Geschenke ist, die ich in meinem Leben je erhalten habe. Wirklich! Ich sehe Yoga als so ein großes Geschenk, was mir so viel gibt und wo ich so viel rausziehe für mich. Und das will ich noch mehr weitergeben mit allem, was da dranhängt. Also eben mit diesen ganzen unterschiedlichen Facetten, die ich noch mehr erforschen möchte.

Und was auch mehr in den Vordergrund darf, ist der spirituelle Aspekt von Yoga. In meiner Wahrnehmung ist es so, dass Yoga häufig als rein körperliche Praxis angesehen wird und das ist sie ja durchaus auch. Also sie wird zumindest in unseren Breitengraden meistens körperlich ausgelebt durch die Körperhaltungen, die wir einnehmen. Aber Yoga ist so viel mehr und vor allen Dingen ist Yoga ein spiritueller Weg und hat ganz viele spirituelle Aspekte. Und auch das möchte ich mehr in den Vordergrund stellen und möchte ich selber mehr ausleben, indem ich zum Beispiel Mantras singe mit Menschen.

Ich habe vor fast zwei Jahren angefangen mit Gitarrespielen und gehe jetzt gerade dazu über, den ursprünglichen Zweck meines Gitarrelernens wieder zu entdecken, nämlich Mantras zu singen im Unterricht, also mit Menschen spirituelle Yoga-Lieder zu singen.

Und das sind so diese, diese Sachen, die noch mehr innerhalb dieses Themas Yoga in den Vordergrund dürfen. Wer daran nicht andockt, dockt nicht an, das ist völlig in Ordnung. Aber ich merke, dass ich diese spirituelle Seite neben all meiner Liebe für Wissenschaft und auch das Thema Nervensystem und so was alles da auch mit rein darf.

Das Thema Community und wie ich es mit Yoga verbinden will

Ja, und was dann alles so ein bisschen gipfelt in diesem Thema Yoga und dass das mehr in den Vordergrund darf, ist eine weitere super wichtige Erkenntnis, die ich in den letzten Wochen hatte, nämlich dass mir der tiefe Sinn nach einer echten Community steht. Weil Community auch so ein total roter Faden in meinem Business ist oder in meinem Leben allgemein. Zumindest wenn ich auf die letzten ich sag jetzt mal gute zehn Jahre zurückschaue, ist alles, was ich gemacht habe oder wo ich die meiste Freude hatte, zumindest auf beruflicher Ebene -, wenn ich etwas tun konnte, was mit anderen Menschen passiert ist, also in einer Community, in einer Gemeinschaft oder MIT einer Gemeinschaft. Ich glaube, es ist nicht umsonst so gekommen, dass ich zum Beispiel Social Media studiert habe, weil da dieser Community-Aspekt mit drin hängt.

Und diesen Wunsch habe ich in meinem Bachelorstudium der Kommunikationswissenschaften entwickelt, als ich so eine totale Online-Liebe entdeckt habe und eine Liebe zu ich sag jetzt mal dem “Web 2.0”, wie es damals hieß, also einem Internet, was dazu dient, sich auszutauschen und Communities zu gründen und mit Gleichgesinnten zusammen zu sein.

Und daraus ist so viel entstanden, eben mein Masterstudium in Social Media. Eine eigene Online-Community für Zwillingseltern in Köln, die ich gegründet habe (die es inzwischen schon lange nicht mehr gibt, aber das war mein Master-Projekt zum Beispiel). Ich habe in meiner ersten Selbstständigkeit als Facebook-Beraterin das Thema “Community made simple” gehabt und das zieht sich immer weiter durch dieses Thema “Community”. Und gerade jetzt, nach den letzten zweieinhalb Jahren, wo wir viel für uns waren, zwangsweise durch Lockdown, durch Social Distancing usw., merke ich, wie in mir dieser Wunsch brennt, wirklich eine tiefe Verbindung zu anderen Menschen herzustellen.

Und erst dachte ich oder erst war die Überlegung, was auch sehr spannend war, dass ich das in Form eines eigenen Yoga-Studios gegebenenfalls mache. Das war eine Idee, die ich vor Jahren schon mal hatte und die ich im Nachhinein zum Glück nicht gemacht habe. Denn das war so Ende Mitte, Ende 2019. Da kam dieser Gedanke oder war dieser Gedanke schon mal sehr stark für ein eigenes Yoga-Studio. Und wie gesagt, im Nachhinein bin ich froh, dass ich es nicht gemacht habe, weil Corona hätte mir da alles gekillt, da bin ich mir ziemlich sicher.

Aber dieser Gedanke für ein eigenes Yoga-Studio kam jetzt wieder auf im Zuge dieser Erkenntnis, dass ich einen großen Wunsch nach einer echten Community habe. Und jetzt habe ich mich ein bisschen damit befasst und auch mit Kollegen und Kolleginnen gesprochen, die ein eigenes Studio haben. Und stelle für mich fest: Also ein wirkliches Studio vor Ort ist nicht das unbedingt, was ich anstrebe. Es wäre schön, diese Community vor Ort zu erleben, aber es bringt auch viele andere Dinge mit sich, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich sie auf Dauer tragen möchte. So drücken wir es mal aus. Und deswegen habe ich diese Idee erst mal wieder ein bisschen hintenan gestellt.

Für mich ist eher klar oder für mich wird klarer im Moment, dass ich eine Online-Community gründen möchte im Bereich Yoga. Also das ist das, was jetzt ansteht. Quasi eine Gründung einer Yoga-Community. Und jetzt kann man ja sagen, dass es Yoga-Communitiess ja schon gibt. Und ja, die gibt es. Ich bin zum Beispiel selber Teil einer Yoga-Community, also vor allen Dingen auch einer expliziten ONLINE-Yoga-Community, nämlich nämlich YogaEasy. Das ist eine große Plattform, wo ich selber Abonnentin bin. Und ich sage auch überhaupt nichts gegen diese Communities, die sind toll und die bieten qualitativ hochwertige Videos an und zum Beispiel YogaEasy inzwischen auch Live-Stunden. Aber was mir dort fehlt, ist so was wie echter Austausch, dass man wirklich in Verbindung zueinander geht. Also YogaEasy hat zum Beispiel eine Facebook-Gruppe. Das ist für mich aber heutzutage nicht mehr das, was eine Community ausmacht. Das ist eher eine Plattform, die man nutzt. Aber mal was rein zu posten und drei Antworten zu erhalten ist für mich keine Community. Da gehört für mich einfach noch mehr zu.

Es ist zwar noch nicht klar, wie diese Community exakt aussieht. Aber was für mich klar ist, ist, dass es regelmäßigen Austausch gibt, direkt nach jeder Yogastunde. Zum Beispiel, dass es Events gibt, bei denen man sich trifft, dass echte Verbindungen aufgebaut werden sollen und zwar online wie auch offline.

Und da habe ich ein “gutes Vorbild”. Ich bin Mitglied im Citizen Circle. Das ist eine Community für ortsunabhängig arbeitende Unternehmerinnen und Unternehmer. Und die bieten auch Online- und Offline-Events an, Vernetzung, Aktionen, Workshops, alles Mögliche. Und ich habe jetzt letztens jemandem gesagt, ich möchte ein Citizen Circle für Yoga gründen. Also im Prinzip fast das Gleiche mit toller Vernetzung mit Gleichgesinnten, mit Leuten, die auch in der spirituellen Dimension von Yoga interessiert sind. Und das hauptsächlich basiert online mit OfflineKomponenten.

Wie das genau aussieht, das kann ich noch nicht sagen. Aber das wird alles in nächster Zeit sich irgendwann – da bin ich mir ziemlich sicher – ergeben.

Meine “Yoga Kula Shala”

Und in diesem Zusammenhang möchte ich auch schon mal den Namen teilen, den ich schon habe und dazu auch noch eine kurze Geschichte erzählen. Als mir nämlich klar wurde, dass da dieser wirklich immense Wunsch nach Community, nach einer echten Community mit echter Verbindung in mir drin ist im Bereich Yoga, kamen so direkt die ersten Gedanken hoch “Okay, wie könnte ich das Ding denn nennen?”

Und dann fiel mir ein, dass es im Yoga oder im Sanskrit das Wort “Sangha” gibt. Und dann habe ich nachgeguckt, ob ich das richtig in Erinnerung habe, dass das Gemeinschaft bedeutet. Und ja, das war der Fall. Es kommt aber aus dem Buddhismus. Und ich bin zwar dem Buddhismus sehr zugetragen und zwischen dem Hinduismus und dem Buddhismus oder zwischen Yoga und Buddhismus gibt es sehr, sehr viele Ähnlichkeiten, sehr viele Parallelen.

Aber ich bin doch wirklich mehr oder weniger durch und durch eine Yogini. Und hatte mich gefragt “Okay, gibt es das gleiche Wort aus dem Yoga?” Also habe ich kurz recherchiert und ja, das gibt es. Das nennt sich nämlich Kula. Und Kula bedeutet im Prinzip genau das Gleiche wie Sangha, nämlich Gemeinschaft oder Familie. Und dann habe ich so ein bisschen rumgespielt mit “Yoga Kula”, “Kula Yoga” und so.

Und an einem gewissen Punkt in dieser ganzen Entstehungsgeschichte von dem Namen und dieser Erkenntnis “Ich will eine Community machen” hatte ich den Impuls, mich vor mein Vision Board zu stellen, mein Vision Board, was ich für das Jahr 2022 gemacht habe. und mehr oder weniger sofort fiel mir ein Bild auf, auf dem eine eine Bühne zu sehen ist mit zwei Leuten, die Mantras singen. Also die vor Publikum sitzen und mit Gitarre und einem Harmonium, was im Yoga ja oft verwendet wird zum gemeinsamen Mantrasingen. Und ursprünglich stand dieses Bild dafür – das weiß ich noch ganz genau -, dass ich gerne ein Yoga-Festival besuchen möchte in diesem Jahr.

Gut, das ist bisher nicht passiert und ich denke, da wir schon Herbst haben, werde ich dieses Jahr auch nicht mehr unbedingt auf ein Yoga-Festival gehen, weil die meisten im Sommer stattfinden. Das ist aber auch jetzt gar nicht so wichtig, weil das völlig in Ordnung ist, dass ich es dieses Jahr nicht gemacht habe.

Was viel wichtiger ist, ist, dass auf diesem Bild im Hintergrund etwas zu zu sehen war oder etwas stand, nämlich…. Kula Yoga. Und als ich das gesehen habe, dieses Bild, was für mich ursprünglich für den Besuch eines Yoga-Festivals stand, und gesehen habe, dass da “Kula Yoga” steht, wurde mir sofort klar: “Okay, dieses Bild steht nicht dafür, dass ich es tatsächlich auf ein Yoga-Festival gehe, sondern es steht dafür, dass diese Yoga-Community geboren werden will.”

Und das finde ich so spannend, weil ich hatte dieses Bild nicht wegen dieses Begriffes ausgewählt. Wirklich nicht. Ich wusste damals gar nicht, was Kula Yoga bedeutet. Ich habe mich zu dem damaligen Zeitpunkt auch überhaupt nicht von dem Wort angesprochen gefühlt, sondern von dem Bild an sich, von dem Motiv.

Und jetzt im Nachhinein denke ich mir “Na ja, liebes Universum, du hast mir damals schon ein Ei reingesetzt und es hat ja neun Monate gedauert, bis ich erkennen durfte, was das denn eigentlich bedeutet.” Und das finde ich ja sehr spannend und gleichzeitig irgendwie auch total freaky. Aber so ist das eben. Das Universum ist eben manchmal sehr verrückt.

Naja, jedenfalls habe ich mich entschieden, dass meine Online-Yoga-Community “Yoga Kula Shala” heißen soll. Jetzt haben wir noch ein weiteres Wort. Also Yoga ist Yoga oder bedeutet auch wörtlich Verbindung. Kula ist eben die Gemeinschaft oder die Familie. Und Shala ist das Zuhause oder wörtlich auch Hütte. Aber es hat auch die Bedeutung eines Zuhauses und das finde ich einfach so ein schönes Bild und eine schöne Bezeichnung für meine Yoga-Community. Ich möchte eben ein Zuhause schaffen.

Was für mich im Vordergrund steht ist und das ist ein Begriff, den ich die ganze Zeit im Hinterkopf habe dabei: Ich möchte einen “Raum der Begegnung” schaffen. Und mit diesem Begriff “Zuhause für eine Familie, die Yoga macht, die im Yoga verhaftet ist, die im Yoga im Zustand des Yoga agiert”, das ist für mich das, was “Raum der Begegnung” im Prinzip ausdrückt.

Und deswegen wird es von mir eine Yoga-Community geben, die Yoga Kula Shala. In welcher Form genau und wann und wie die aussieht, wann die startet…. Das ist alles etwas, was ich noch nicht weiß. Aber ich weiß, dass es sie geben wird, zu gegebener Zeit, wenn der Zeitpunkt reif ist. Und wenn du informiert bleiben möchtest, wie es da weitergeht, dann empfehle ich dir, dich für meinen Newsletter einzutragen. Du brauchst auch dafür kein Freebie von mir abonnieren oder irgendwas, sondern kannst dich einfach so eintragen und du würdest dann immer dann Bescheid bekommen. Das kann jetzt noch Wochen dauern. Es kann vielleicht auch noch Monate dauern. Das kann ich dir jetzt gerade nicht sagen. Aber klar ist für mich, dass es diese Community geben soll. Und wenn du Interesse hast und noch nicht in meinem Newsletter bist, dann melde dich doch am besten direkt an, um darüber auf jeden Fall informiert zu werden.

Wie es mit dem Coaching weitergeht

Ja, und falls du jetzt diesen Podcast hörst und mir schon länger folgst, fragst du dich jetzt vielleicht “Was ist denn jetzt mit dem Coaching?” Das wird sich nicht großartig ändern. Ich werde auch weiterhin Coaching anbieten, aber ich habe für mich auch festgestellt – das ist in diesem Erkenntnisprozess seit dem Urlaub auch ein Teil -, dass ich mich am wohlsten in Gruppen fühle, also wenn ich ein Gruppen-Setting habe und das eben in Form von Workshops, Yogastunden usw. Das heißt nicht, dass ich 1:1-Arbeit doof finde. Auch das gibt mir einiges. Wenn ich in einem 1:1 mit jemandem bin, das gibt mir auch sehr viel und ich gehe auch zufrieden und beseelt da wieder raus.

Und gleichzeitig hole ich meine größte Energie aus Gruppenarbeit. Das merke ich immer wieder. Deswegen wird es nach wie vor Coachings von mir geben, mit mir geben und die Möglichkeit, 1:1 mit mir an deinen Themen zu arbeiten. Rund um das Thema Stress reduzieren, aus dem Druck rauskommen, Gelassenheit entwickeln und vor allen Dingen – und das ist ja auch Thema dieses Podcasts -, dein wahres Selbst zu entdecken und zu entfalten.

Das wird Teil meines Business bleiben, auf jeden Fall. Ich werde nicht aufhören. Aber das Thema Yoga wird höchstwahrscheinlich in nächster Zeit doch etwas mehr Gewicht bekommen und ich werde immer wieder gucken, dass ich da immer nachjustiere. Ich habe jetzt viel über Coaching-Themen gesprochen im letzten Jahr. Das Thema Yoga lief mehr so nebenher. Jetzt gerade wird es wieder eine andere Gewichtung bekommen und das wird immer ein Stück weit auch fluide bleiben und immer sehr flexibel bleiben, was im Vordergrund steht und was eher so ein bisschen zweitrangig ist.

Und in nächster Zeit wird höchstwahrscheinlich eher das Thema Yoga im Vordergrund sein. Was nicht heißt, dass ich nicht auch über Coaching-Themen spreche. Wobei ich ja eben auch schon gesagt habe: Coaching ist Yoga und Yoga ist Coaching. Also von daher wird sich wahrscheinlich gar nicht so viel ändern. Aber es kann gut sein, dass ich in nächster Zeit auch immer mal wirklich sehr Yoga-spezifische Themen mal hier hierhin bringe, um auch mal so ein bisschen die Hintergründe von Yoga zu erklären.

So geht es mit dem Podcast weiter

Wie geht es jetzt auch mit dem Podcast weiter? Das weiß ich ehrlich gesagt auch noch nicht. Es ist klar, dass ich den grundsätzlich weiterführen will. Ich habe aber nach wie vor keine Routine für mich, wie ich da jetzt wieder reinkomme. Da war jetzt so der Impuls, den ich hatte, diese Podcastfolge unbedingt zu machen, um dir zu erzählen, wie es jetzt so für mich war und wie es jetzt wahrscheinlich weitergeht. Und wann ich den nächsten Podcast mache, also die nächste Folge, weiß ich noch nicht.

Das wird sich zeigen, weil ich gerade wirklich mehr denn je darauf gehe, mit meinen Impulsen zu gehen und zu schauen “Okay, ist mir heute danach ein Podcast aufzunehmen oder nicht?” Wenn ich ein Thema habe, werde ich es reinbringen und wenn nicht, wird der Podcast stumm bleiben. Aber wenn du meinen Podcast abonnierst, dann bekommst du auf jeden Fall immer die neueste Folge auf deinen Kanal deiner Wahl und im Newsletter wirst du auch höchstwahrscheinlich darüber informiert werden.

Deswegen trag für mein Newsletter ein, abonniere meinen Podcast (z.B. auf Apple Podcasts, Spotify und jeder anderen gängigen Podcast-Plattform) und wenn du an einem Coaching mit mir interessiert bist zu den eben genannten Themen, dann melde dich bei mir für ein kostenloses Kennenlernengespräch.

Das war der erste SoulTalk in diesem Podcast. Ich weiß wie gesagt noch nicht, wann wir uns das nächste Mal hören, aber ich danke dir ganz, ganz herzlich dafür, dass du bis hierhin gehört hast. Und würde mich sehr freuen, von Dir zu hören und mit dir in Verbindung zu bleiben. In diesem Sinne:

See yourself. Be yourself. Free yourself.

Namasté

Deine Claire

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