Ich wurde nominiert! „Mein“ Liebster Award 2016

Merkst du es auch, das Sommerloch? Also ich spüre eindeutig, dass gerade alles langsamer läuft als sonst und dass viele Leute im Urlaub sind. Mein Haupturlaub dieses Jahr steht noch aus, allerdings mache auch ich eine kleine einwöchige Sommerpause im August. Und in diese kleine Verschnaufpause hinein passt es eigentlich sehr gut, dass ich zum „Liebster Award 2016“ nominiert wurde und dies ein hervorragendes Thema für eine seichte Phase wie diese ist. Wenn man nominiert wurde, beantwortet man 11 Fragen eines Bloggers und nominiert 3 bis 11 weitere Blogger, die dann wiederum auch Fragen beantworten sollen.

Ich wurde von der Texterin Dr. Annika Lamer nominiert (Danke, liebe Annika!) und möchte nun ihre 11 (zugegeben nicht ganz einfachen Fragen) beantworten. Das Tolle für dich ist: Du lernst mich dadurch ein wenig besser kennen :)  Also gut, los geht’s!

Frage 1

Wecke den Dichter in dir: Angenommen, du wolltest deinem Blog einen gereimten Slogan verpassen. Was denkst du dir aus?

Geht ja schon gut los… Ich war noch nie besonders gut darin, irgendwelche Reime zu erfinden. Aber gut, ich versuche es, auch wenn es in „Reim dich oder ich fress dich!“ enden könnte:

Du hast keine Ahnung von deiner Facebook-Seite?
Dann komm auf meinen Blog, dort gibt es gescheite
Tipps und Tricks, die dir das Leben leichter machen.
So kannst du wieder lachen!

Na gut, es war ein Versuch…

Frage 2

Beschreibe deinen prototypischen Leser. (Das ist keine Frage, aber ich kann gerne ein Fragezeichen hinterherwerfen?)

Mein prototypischer Leser ist schon in meinem wenig gelungenen Reim enthalten: Es ist jemand, der sich überfordert fühlt mit all den Funktionen, Einstellungen etc. an seiner Facebook-Seite und außerdem eher „wild drauf los“ geht bei seinen Facebook-Aktivitäten und sich wenig strategische Gedanken macht. Ich möchte mit meinem Blog hilfreiche Tipps geben, die technische Seite von Facebook erklären und meinem Leser die Angst vor Facebook nehmen, indem ich zeige, dass das eigentlich alles gar nicht so schwer ist (auch wenn die Fülle an Funktionen, Einstellungen und Möglichkeiten tatsächlich wie ein Dschungel wirkt) ;)

Frage 3

Ein Museum möchte drei deiner Blogartikel für die Nachwelt konservieren. Welche reichst du ein?

Das sind vor allem die neueren Blogbeiträge der letzten Wochen und Monate. Meine wie ich finde wertvollsten und gelungensten Beiträge sind:

Nie wieder „Was soll ich nur posten?“: So kannst du in fünf Schritten deinen Redaktionsplan erstellen

Zeitmanagement für Social Media – 9 Tipps zum Zeitsparen

11 Tipps, um die Interaktionen deiner Facebook-Seite zu steigern

Frage 4

Hat sich dein Stil seit deinen Blogger-Anfängen weiterentwickelt? Wenn ja, wie?

Ja, sehr sogar! Ursprünglich fing ich mit meinem Blog während meines Masterstudiums an. Ich brauchte ohnehin einen Blog, um wöchentliche Aufgaben meines Studiums zu bearbeiten, für die ein Blog Voraussetzung war. Ich bloggte also vor allem für mein Studium und war damals noch sehr themenoffen. Gleichzeitig hatte ich Schwierigkeiten, einen Fokus zu finden und meine Spezialisierung klar herauszustellen (da ich auch damals noch keine hatte außer „Social Media“, was aber ein sehr weites Feld ist). Zwischendrin bloggte ich dann auch mehrere Monate gar nicht. Seit meiner klaren Positionierung auf Facebook Marketing vor ein paar Monaten habe ich nun einen klaren Fokus und somit mehr Klarheit für mich, worüber ich schreiben möchte. Der Blog ist also von einem „persönlichen“, themenoffenen Blog zu einem Nischenblog geworden, in dem ich heute anders schreibe als in den Anfängen.

Frage 5

Stell dir deine Blogartikel als Buchstabenwand vor. Wo befindest du dich als Person? Davor, dahinter, zwischen den Zeilen? (Wem das zu kryptisch ist: Die Frage ist, wie sehr du dich in deinem Blog als Person zeigst.)

Gut, dass der Zusatz in Klammern hinterherkam, denn sonst hätte ich die Frage nicht verstanden ;) In meinem Blog zeige ich mich nur wenig als Person, denn es geht vor allem um Fachthemen. Natürlich bringe ich meinen persönlichen Stil rein, durch den meine Persönlichkeit irgendwie mit zum Vorschein kommt. Wirklich persönliche Dinge erzähle ich aber eher auf meiner Facebook-Seite. Hier im Blog beschränke ich mich, mit Ausnahmen solcher Beiträge wie diesem hier, auf Facebook-Themen.

Frage 6

Wie viele Gedanken machst du dir um deine Überschriften? Arbeitest du lange an dem perfekten Titel oder nimmst du es locker?

Um ehrlich zu sein: Nicht so viele! Ich habe meist ein konkretes Bild vor Augen, was ich sagen möchte und schaue dann, wie ich das am besten in der Überschrift formulieren kann. Klar mache ich mir schon Gedanken, dass sowas wie Listen („11 Tipps für…“) meist am Besten ankommt, also wähle ich durchaus solche Überschriften aus. Aber ich sitze nicht stundenlang an meinen Überschriften. Eher sogar nur 5 Minuten.

Frage 7

Eine höhere Macht (das Schicksal/der Zufall) schenkt dir eine Woche Zeit nur für deinen Blog. Was möchtest du in dieser Zeit an deinem Blog verbessern?

Ich würde gerne alle alten Artikel komplett überarbeiten oder auch rauswerfen, wenn sie gar nicht mehr passen. Außerdem würde ich die Kategorien noch einmal überarbeiten und im Voraus mehrere Artikel vorschreiben, damit ich die nächsten Wochen genug Blogbeiträge direkt zur Verfügung habe.

Frage 8

Noch mehr Zeit! Du darfst sie nutzen, um einen neuen Blog über ein (weiteres) Herzensthema aufzuziehen. Geld spielt keine Rolle. Welches Thema suchst du dir aus?

Eigentlich wollte ich ja, als ich mich Anfang 2016 selbstständig gemacht habe, meine Plattform Pänz wellkumme (Kölsch für „Kinder willkommen“) forcieren und voranbringen. Auf dieser Plattform geht es darum, die Kinderfreundlichkeit von Orten (Cafés, Restaurants, Geschäfte etc.) in Köln zu bewerten und es ist auch ein Blog angeschlossen. Leider habe ich neben meinem Hauptbusiness überhaupt keine Zeit mehr, mich um dieses Projekt, das übrigens mein Masterabschlussprojekt war, zu kümmern. Die Plattform dümpelt vor sich hin, auf der Facebook-Seite poste ich nur alle paar Monate was und auch sonst „verkommt“ gerade alles. Eigentlich sehr schade, da es ein wirkliches Herzensprojekt ist, aber der Tag hat eben nur 24 Stunden. Würde ich also Zeit geschenkt bekommen, würde ich mich voll in die Arbeit an Pänz wellkumme stürzen!

Frage 9

Du spielst mit deinen Lesern Wahrheit oder Pflicht. Du bist dran. Vor welcher Pflicht-Aufgabe fürchtest du dich?

Eine „extreme“ Rolle in einem Theaterstück oder einem Film spielen. Klar stand ich in der Schule schon mal auf der Bühne, aber meist nur in kleinen, unscheinbaren Nebenrollen. Es gibt aber Rollen in Filmen und Theaterstücken, die schon sehr „extrem“ sind, also im Sinne von: Man muss sich ganz auf die Rolle einlassen, um sie gut zu spielen, seine eigene Persönlichkeit zurückstellen und es darf einem nichts peinlich sein. Und genau das wäre es für mich, wenn ich auf einmal rumschreien oder mich auf andere Art und Weise „blamieren“ müsste. Ich schlüpfe eben nicht gerne in andere Rollen, sondern bin am liebsten ich – das ist manchmal schon schwierig genug, da brauche ich nicht zusätzlich die neurotischen Züge anderer Charaktere ;)

Frage 10

Jetzt ist dein Leser dran. Wahrheit! Welche Frage stellst du ihm?

Was ist dein allerallergrößter Wunsch / Traum, egal wie unrealistisch er sein mag?

Frage 11

Stell dir vor, du musst deinen Blog schließen und kannst nur noch einen einzigen letzten Blogartikel schreiben. Welcher wäre das? („Ich danke meinen Lesern und verabschiede mich“ zählt nicht.)

Ich denke, ich würde mein bisheriges Leben Revue passieren lassen und mitteilen, was ich daraus für mich gelernt und mitgenommen habe. Denn ich finde, es gibt nichts Wertvolleres, als auf das zurück zu blicken, was man im Leben schon alles geschafft hat und wie man das für sein weiteres Leben verwenden kann.

 

So, das waren jetzt meine Antworten. Puh, Annika, da hast du dir aber ein paar harte Nüsse ausgesucht ;)  Aber trotz allem hat es mir Spaß gemacht, diese Fragen zu beantworten.

 

Jetzt geht es darum, mir selber Fragen auszudenken, die andere Blogger, die ich nominiere, beantworten sollen. Hier sind meine 11 Fragen:

  1. Wenn du noch einmal ein komplett neues Business aufmachen würdest, was würde das sein und warum?
  2. Was ist Facebook für dich – privat und beruflich?
  3. Du machst einen Digital Detox (bewusster Verzicht aufs Internet für eine bestimmte Zeit): Wie lange hältst du durch?
  4. Was liebst du an deinem Beruf?
  5. Und was magst du wiederum überhaupt nicht an deinem Beruf?
  6. Wo oder wie kannst du am besten entspannen?
  7. Welches ist das eine Reiseziel, das du unbedingt mal besuchen möchtest?
  8. Du darfst nur noch ein einziges Mal in deinem Leben etwas essen. Welche Mahlzeit würdest du wählen?
  9. Welches Buch, das du gelesen hast, hat dich am meisten beeindruckt und warum?
  10. Du hast die Möglichkeit, deinen perfekten Tag zu verbringen. Geld und Zeit spielen keine Rolle. Wie verbringst du den Tag?
  11. Wir alle müssen im Leben immer wieder Entscheidungen treffen. Welche war die beste deines Lebens?

Puh, das Ausdenken von diesen Fragen war jetzt fast so „anstrengend“ wie die Beantwortung meiner 11 Fragen. Aber jetzt habe ich ja alles zusammen. Bis auf zwei Sachen: Es fehlen noch die Nominierungen weiterer Blogger und die „Regeln“ für den Liebster Award, auch wenn ich das Wort „Regeln“ zu strikt finde – ich würde sie eher als Richtlinien bezeichnen wollen, die man aber auch für sich anpassen kann, damit es nicht zu starr wird.

 

Also, ich nominiere:

Annette Bauer von Annette Bauer Coaching & Training mit ihrem Achtsamkeitsblog

Julia Amanda Mock von No holy shit, deren Blog noch in der Entstehungsphase ist (aber dann hat sie gleich was zu tun, sobald der Blog steht)

Maria Fahnemann von Maria Fahnemann Coaching mit ihrem Aufbruchscoaching-Blog

 

Und die Richtlinien für den Liebster Award sind:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der nominierende Blogger stellt.
  • Nominiere 3 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine Liste mit 11 Fragen für die von dir nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere die nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

Ich bin sehr gespannt auf die Antworten und wünsche nun viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen! Und ich verabschiede mich nun in eine kleine Sommerpause und wünsche dir, lieber Leser meines Blogs, eine gute Zeit! Ich hoffe aber, dass das Sommerloch dann auch bald wieder vorbei ist, denn für meinen Geschmack ist es gerade etwas ZU ruhig ;)  Also bis bald!

Comments 3

  1. claireoberwinter
    14. August 2016

    Vielen Dank, liebe Maria, fürs Mitmachen und für deine tollen Antworten :)

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